Die Robotergesetze von Isaac Asimov

Isaac Asimov ist der wohl bekannteste Science-Fiction-Autor der Welt.
In seinem literarischen Werk setze er sich auch mit der Beziehung zwischen Mensch und Roboter auseinander,
für deren Zusammenleben er die Robotergesetze entwickelte.


Isaac Asimov ist einer der einflussreichsten Science-Fiction-Autoren aller Zeiten.
Quelle: Wikipedia, Gemeinfrei

Asimovs Robotergeschichten und die Robotergesetze

1948 wurde Asimov Doktor der Biochemie und erhielt eine Stelle als Dozent an der Boston University. Doch schon 1958 gab er seine Lehrtätigkeit auf und widmete sich ganz der Schriftstellerei. Besonders seine Robotergeschichten erfreuten sich bei der Leserschaft großer Beliebtheit. Asimov beschäftigte sich aber auch intensiv mit dem Zusammenleben von Menschen und Robotern und entwickelte dabei die drei Gesetze der Robotik, die in der Kurzgeschichte „Runaround“ erstmalig Erwähnung fanden. In ihrer ursprünglichen Form lauten sie folgendermaßen:

  1. Ein Roboter darf einem menschlichen Wesen keinen Schaden zufügen oder durch Untätigkeit zulassen, dass einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird.
  1. Ein Roboter muss den Befehlen gehorchen, die ihm von Menschen erteilt werden, es sei denn, dies würde gegen das erste Gebot verstoßen.
  1. Ein Roboter muss seine eigene Existenz schützen, solange solch ein Schutz nicht gegen das erste oder zweite Gebot verstößt.

    Sie haben gegen die drei Gesetze der Robotik verstoßen.

 

Später erweiterte Asimov den Kodex in der Erzählung „Das galaktische Imperium“ um ein weiteres, das sogenannte nullte Robotergesetz: „Ein Roboter darf der Menschheit keinen Schaden zufügen oder durch Untätigkeit zulassen, dass der Menschheit Schaden zugefügt wird.“ Das nullte Gesetz stellte Asmiov als übergeordneten Grundsatz den anderen Regeln voran.

Mehr als 500 Bücher entstammen der Feder Asimovs. Neben den zahlreichen Science-Fiction-Geschichten verfasste er auch wissenschaftliche Werke, die Themen aus der Physik, Chemie und anderen Naturwissenschaften behandelten. 1983 zog er sich bei einer Bluttransfusion einen HIV-Virus zu, an dessen Folgen er am 6. April 1992 starb.

   

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