Schwedische Studie rechnet vor:

CO2-Bilanz der Elektroautos ist ein Desaster

So entstünden bei der Herstellung pro Kilowattstunde Speicherkapazität rund 150 bis 200 Kilo Kohlendioxid-Äquivalente.
Umgerechnet auf die Batterien eines Tesla Model S wären das rund 17,5 Tonnen CO2
.
Das ist enorm viel, betrachtet man den jährlichen pro-Kopf-Ausstoß an CO2 in Deutschland von rund zehn Tonnen.

Sind Elektroautos CO2-Saubermänner? Nein, bilanziert eine Ifo-Studie. Doch es gibt Kritik an der Erhebung.
Die Bilanz ist top, wenn man anders rechnet.

C-Klasse und Model 3 im Vergleich
Die Studienautoren – neben Sinn noch der langjährige Ifo-Energieexperte Hans-Dieter Karl und der Kölner Physikprofessor Christoph Buchal – hatten einen Mercedes C 220 d (194 PS) und einen Tesla Model 3 (mindestens 351 PS) miteinander verglichen. Eine Batterie für das Model 3 belaste die CO2-Bilanz mit elf bis 15 Tonnen des Treibhausgases, erklärten die Forscher. Bei einer Haltbarkeit des Akkus von zehn Jahren und einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern im Jahr bedeute allein das schon 73 bis 98 Gramm CO2 je Kilometer. Dazu komme noch der deutsche Strommix, in dem 2018 laut Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen noch immer gut 50 Prozent fossile Brennstoffe enthalten waren. In Wirklichkeit stoße der Tesla also zwischen 156 und 181 Gramm CO2 pro Kilometer aus, bilanziert die die Studie – und das sei deutlich mehr als beim Diesel-Daimler.
(Quelle: autobild.de)

Die Einstufung von Elektroautos als Null-Emission-Autos durch die europäische Politik, sei nichts als Täuschung, sagen Experten, die die Ökobilanz und CO2-Bilanz der Elektroautos nachgerechnet haben. Die Nebenwirkungen sind noch schlimmer: Kindersklavenarbeit in Kobaltminen in Zentralafrika. Davon sieht man natürlich nichts in der Werbung für die ach-so-sauberen E-Cars
(Quelle: FOKUS.de)

(Bild: pixabay, stanvpetersen)

 


ZDF HD planet e Der wahre Preis der Elektroautos

Umweltdokumentation, Deutschland 2018Š Elektromobilität gilt als Heilsbringer: umweltfreundlich, sauber, nachhaltig. Doch die notwendigen Rohstoffe für die Akkus sind knapp und stammen oft aus problematischen Quellen.ŠBesonders die Rohstoffe Lithium und Kobalt machen Probleme. In Südamerika werden immer mehr Fabriken in ökologisch sensiblen Regionen hochgezogen. Sie verursachen schwere Umweltschäden. Im Kongo fördern Arbeiter oft unter unmenschlichen Bedingungen Kobalt.

 

Lithiumabbau für E-Autos bedroht Ökosystem in Chile

Um die Sauberkeit eines Elektroautos zu beurteilen, muss man die gesamte Produktionskette einbeziehen. Hier wird gezeigt welche ökologischen Probleme der Abbau von Lithium für Batterien in Chile verursacht.
   

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23.12.2019



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