Zertifikat 

Gröbziger Schule vorbildlich bei Berufswahlorientierung

 
Die Sekundarschule Gröbzig hat ihr Zertifikat „Berufswahl-Siegel Sachsen-Anhalt. Schule mit vorbildlicher Berufswahlorientierung“ erfolgreich verteidigt. Jetzt erfolgt in Magdeburg die Übergabe der Urkunde.

 

gröbzig/MZ. Die Gröbziger Schule leistet eine vorbildliche Berufsorientierung und ist ein Musterbeispiel für Dranbleiben, Weiterarbeiten, Verbessern und Sich-durchbeißen“, befand Laudatorin Edelgard Westermann, die der Jury angehört. Sie verwies auf besondere Kooperationen für passgenaue Vermittlungen. So gebe es eine enge Zusammenarbeit zwischen der Schularbeitsgemeinschaft „Knallfrösche“ und dem Serumwerk Bernburg sowie der Hochschule Anhalt, um chemieinteressierten Schülern die verschiedenen Berufsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Schulleiterin Christine Makerlik und das gesamte Kollegium haben sich über die Rezertifizierung gefreut. Vor zwei Jahren erhielt die Schule erstmals den Titel, nun gilt er für weitere fünf Jahre und muss danach erneut verteidigt werden. „Für uns ist das Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen“, sagte Christine Makerlik. „Unser Berufsorientierungskonzept beginnt schon in der fünften Klasse und endet in der Klasse 10“, erläuterte die Schulleiterin. Ein wesentliches Instrument sei der Berufswahlordner, der für jeden Schüler angelegt werde. Geführt werde dieser Ordner von den Schülern, die dabei von ihren Lehrern Unterstützung erhalten. In dem Ordner werden die Stärken und Schwächen vermerkt, die Interessen, die absolvierten Schülerpraktika mit den dazugehörigen Nachweisen und Einschätzungen und vieles andere mehr.

„Wer in der neunten Klasse zum Bewerbungsgespräch losgeht, kann diesen Ordner mitnehmen und vorzeigen, was er in Sachen Berufswahl schon alles unternommen hat“, sagte die Schulleiterin. Es gebe noch viele andere Kooperationen mit Betrieben der Region. „Ob das Betonwerk Klebl, das Pflegezentrum Fuhneaue oder der Schlossermeister, wir haben überall hin gute Kontakte und finden Praktikumsplätze für unsere Schüler“, so die Schulleiterin.
Von Helmut Dawal
MZ 09.Juli 2014 Lokales

K O M M E N TAR


HELMUT DAWAL

Helmut Dawal meint, dass eine gezielte Berufsvorbereitung den Schülern und Unternehmen gleichermaßen nützt.

Aufgutem Wege

Die Lehrer der Sekundar­schule Gröbzig können in Sachen Berufsvorbe­reitung ihrer Schüler auf viele positive Erfahrungen verweisen. Dass sie damit auf einem guten Weg sind, wurde ihnen jetzt mit der Rezertifizierung des Berufs­wahl-Siegels erneut bestätigt.

Die Schüler frühzeitig auf das Berufsleben vorzubereiten, ih­nen dabei Orientierung zu ge­ben, ist eine wichtige Aufgabe.
Hinzu kommt, den Schülern Möglichkeiten zu bieten, damit sie sich in der Praxis auspro­bieren können und ihr Interesse an einem bestimmten Beruf ent­decken.
Oder beim Praktikum halt feststellen: Das ist nichtsfür mich, ich sollte mir etwas anderes suchen.

Von der Begleitung bei der Berufsentscheidung  profitieren auch die ausbildenden Unter­nehmen. Denn ihnen entstehen durch Ausbildungsabbrüche  un­nötige Kosten. Je besser aberder künftige Azubi seinen Beruf und die damit verbundenen An­forderungen kennt, umso ge­ringer sollte das Risiko sein, dass er alles hinschmeißt und nochmal von vorn beginnt.

So lobenswert die Arbeit der Gröbziger Pädagogen auch ist, die Eltern sind damit nicht aus der Verantwortung. Auch sie müssen für die Zukunft ihres Schützlings Sorge tragen,
In­teressen  erkunden und fördern.

Den Autor erreichen Sie unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

   

Tage bis Weihnachtsferien

21.12.2020



Countdown
abgelaufen
   
© 2012 Mediengruppe